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News
20.05.2010
Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Zahngesundheit
Die Parodontitis ist einer der größten Risikofaktoren für
die Entstehung zahlreicher Allgemeinerkrankungen und gilt inzwischen als
Volkskrankheit. Heute weiß man: Viele Allgemeinerkrankungen haben
ihren Ursprung im Mund, umgekehrt können Allgemeinerkrankungen aber
auch die Gesundheit unserer Zähne gefährden. Die medizinische
Forschung konnte inzwischen nachweisen, dass eine von Bakterien verursachte
Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) Ursache für zahlreiche
gesundheitliche Probleme sein kann.
Die Wechselwirkungen zwischen Zahngesundheit und Allgemeinerkrankungen
wird bei Diabetes mellitus besonders deutlich. Leidet ein Diabetiker unter Parodontitis,
lässt sich sein Blutzucker schwerer einstellen. Die Erreger, die über die Blutbahn in den Körper gelangen,behindern die Aufnahme des Insulins. Wird die Parodontitis therapiert,
verbessert sich auch die Blutzuckerkontrolle. Umgekehrt kann ein Diabetes
die Zahngesundheit gefährden. Der erhöhte Zuckerspiegel schädigt
nicht nur die Blutgefäße in Körpergewebe, sondern auch
im Mundraum. Dies kann – vor allem bei Diabetikern mit einem schlecht eingestellten Blutzuckerspiegel – zu Zahnbetterkrankungenführen.
Wie
jeder vorbeugen kann – sieben
Regeln für gesunde Zähne
Die
Parodontitis stellt eine ernsthafte Gefahr für die
Gesundheit dar. Deshalb ist Vorbeugung so wichtig. Die
Deutsche Parodontose-Hilfe e.V. empfiehlt:
- Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt erklären, wie man Zähne
und Zahnzwischenräume gründlich reinigt.
- Lassen Sie einmal
im Jahr eine professionelle Zahnreinigung durch Ihren
Zahnarzt durchführen.
- Falls Sie unter chronischen Erkrankungen oder einer allgemeinen
Immunschwäche
leiden, suchen Sie zweimal im Jahr Ihren Zahnarzt auf und informieren
Sie ihn über Ihr Krankheitsbild.
- Stellen Sie das Rauchen ein - Nikotin
bringt Zähne zum Wackeln, indem es das Zahnfleisch schädigt
und den Abbau des Kieferknochens beschleunigt.
- Verzichten
Sie auf den Konsum zucker- und säurehaltiger Lebensmittel.
- Stärken
Sie Ihre Abwehrkräfte – ernähren Sie sich vitamin- und
mineralstoffreich, tun Sie etwas für Ihre Fitness und vermeiden
Sie Stress.
- Kontrollieren Sie auch Ihre Zahnpflege
bei Ihren Kindern - hier
wird der Grundstein für gesunde Zähne gelegt, die ein Leben
lang halten.
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