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Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne
Schulstr. 26 / D-44623 Herne
Tel. 0 23 23 / 96 59 05
Fax 0 23 23 / 147 531 633
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News
26.05.2009
Raucher gefährden auch ihre Zähne
Schlechtere Durchblutung, dadurch erhöhte
Gefahr von Parodontitis und verzögerte Wundheilung:
Bei Rauchern ist auch die Mundgesundheit stark bedroht.
Darauf
weist die Deutsche Parodontose-Hilfe e.V. (DPH), Geschäftsstelle
Herne, Schulstr. 26, 44623 Herne, Tel. 0 23 23 – 96
59 05 anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai
hin.
Rauchern leiden häufiger unter chronischen Erkrankungen
des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates – und
diese so genannte Parodontitis kann bei ihnen nicht so gut
behandelt werden wie bei Nichtrauchern, so die DPH. Raucher
haben daher im Durchschnitt weniger Zähne als Nichtraucher.
Besonders kritisch wird es, wenn an den von Parodontitis
betroffenen Zähnen Zahnersatz abgestützt ist: Geht
er als Pfeiler verloren, kann der komplette Zahnersatz unbrauchbar
werden.
Vor allem bei starken Rauchern heilen auch künstliche
Zahnwurzeln, so genannte Implantate, schlechter ein und sie
halten weniger lang. Außerdem entzündet sich bei
Rauchern das um ein Implantat verlaufende Zahnfleisch häufiger.
Diese kann langfristig zum Verlust des Implantates führen.
Und
ganz besonders dramatisch: Rauchende Männer haben
im Vergleich zu Nichtrauchern ein 27-fach erhöhtes Risiko,
an Mundhöhlen- oder Rachenkrebs zu erkranken. Dies zeigen
Zahlen des Deutschen Krebs-forschungszentrums. Er ist bei
Männern immerhin die sechst-häufigste Krebstodesursache.
Rauchen schadet aber nicht nur der Gesundheit. Die im Tabakrauch
enthaltenen Pigmente machen die Zähne auch hässlich.
Zum Glück lassen sich die unschönen Verfärbungen
meist durch professionelle Mundreinigung wieder entfernen. Überhaupt
kommt einer ausführlichen Pflege und Reinigung wie auch
der Vorsorge eine große Bedeutung zu. Für Raucher
ist es nach Angaben der DPH ganz besonders wichtig, regelmäßig
zum Zahnarzt zu gehen – am besten zwei Mal jährlich.
So können mögliche Folgen des Rauches rechtzeitig
entdeckt werden.
Quelle: Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch |
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