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01.07.2010
Parodontitis kann Sepsis auslösen
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03.06.2010
Zusammenhänge zwischen Zahngesundheit und Krebsrisiko
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20.05.2010
Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Zahngesundheit
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Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne
Schulstr. 26 / D-44623 Herne
Tel. 0 23 23 / 96 59 05
Fax 0 23 23 / 58 65 5
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Warnsignale

Zahnfleischbluten
Zahnfleischbluten wird oft durch eine Entzündung des Zahnfleisches hervorgerufen und sollte nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündung sind Bakterien, die sich in Zahnnischen einnisten und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, -haltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch - der Zahn verliert seinen Halt und kann ausfallen.

Zurückgehendes Zahnfleisch
Grund für ein zurückweichendes Zahnfleisch sind meistens sich einnistende Bakterien. Diese verursachen eine Entzündung des Zahnfleisches (Parodontitis), die bei ausbleibender Behandlung auf das Zahnbett übergreift. In der Folge löst sich das Zahnfleisch vom Zahn oder weicht zurück. Die Zahnhälse liegen frei und werden sichtbar. Durch das zurückweichende Zahnfleisch bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen die Bakterien geschützt sind vor der Reinigung durch die Zahnbürste. Sind Bakterien in solche Zahnfleischtaschen eingedrungen, schaden sie Zahnwurzeln, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen. Der Rückgang des Zahnfleisches sollte nicht unterschätzt werden. Er nimmt dem Zahn den Halt und führt im schlimmsten Fall zu Zahnverlust.

Mundgeruch
Auch wenn es immer noch ein Tabuthema ist: Fast jeder zweite Erwachsene leidet in unterschiedlicher Ausprägung an Mundgeruch, auch bekannt als Halitose. Häufig wird die Entstehung im Magen-Darm-Bereich vermutet, dabei liegt die Ursache in 85 Prozent der Fälle im Rachen- und Mundraum. Der schlechte Atem zählt zu den Warnsignalen, die auf eine Parodontitis hinweisen. Bei der Entzündung des Zahnfleisches haben sich Bakterien in Zahnfleischtaschen, auf der Zunge und besonders im Rachenraum eingenistet und verursachen so den unangenehmen Geruch. In den Zahnfleischtaschen sind die Bakterien gut geschützt gegen die täglichen Hygienemaßnahmen, sodass Mundgeruch trotz regelmäßiger Pflege auftritt. Durch eine Reinigung durch den Zahnarzt kann der Mundgeruch behoben werden. Faktoren, die das Problem fördern sind bakterielle Besiedlungen, Abwehrschwächen, Stoffwechselstörungen, Rauchen, Stress, Alkohol, ernährungsbedingte Störungen und Schnarchen.

Empfindliche Zähne
Reagieren die Zähne empfindllich auf Wärme und Kälte liegt oft eine Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis) vor. Verursacher der Entzündungen sind Bakterien, die sich auf dem Zahnbelag festsetzen und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, -haltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn und legt diesen frei. Dieser ist nun nicht mehr geschützt und reagiert empfindlich auf Wärme und Kälte. Weicht das Zahnfleisch immer weiter zurück, verliert der Zahn seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.

Lockere Zähne
Lockere Zähne sind oft eine Folge von Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis) und sollten nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündungen sind Bakterien, die sich auf dem Zahnbelag festsetzen und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, -haltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch - der Zahn verliert seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.


Risikogruppen

·  Raucher (oft verläuft die Parodontitis ohne das typische
   Zahnfleischbluten)
·  Frauen in den Wechseljahren
·  Patienten, die Bluthochdruckmittel einnehmen müssen
·  Chronisch kranke Patienten (Diabetiker, Rheumatiker, Allergiker,
   Herz- und Kreislaufkranke)
·  Patienten mit Abwehrschwächen
·  Patienten, die beruflich oder privat stark belastet sind
·  Schwangere
·  übergewichtige Patienten
·  Ältere Patienten


Auswirkungen

Durch parodontale Entzündungen gelangen Bakterien in die Blutbahn. Das kann zu Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Diabetis und Frühgeburten führen.


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