Schlaganfall durch Zahnfleischbluten?

Es ist nur auf den ersten Blick erstaunlich, dass bei einer bestehenden, schweren Entzündung des Zahnhalteapparates das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, 1,8–mal höher ist als bei Menschen mit gesundem Zahnfleisch.

Das Risiko für einen Schlaganfall liegt sogar 2,8-mal höher, so die Erkenntnisse einer Studie der Abteilung für Parodontologie der Universität Witten-Herdecke. Die Verbindung von Zahnfleisch und Gefäßsystem schaffen Bakterien im Zahnfleisch, die sich unter Sauerstoffausschluss vermehren. Die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen deuten darauf hin, dass sie direkt durch die Wände der Blutgefäße eindringen und dort eine Arterienverkalkung begünstigen können. Dabei sind Menschen unter 60 Jahren besonders gefährdet, so die Ergebnisse einer an der Universität in Kopenhagen durchgeführten Studie. Bei fortgeschrittener Parodontitis litten sie fast siebenmal häufiger an einer Herzkrankheit als Teilnehmer ohne Zahnfleischentzündung.

Einen weiteren, wahrscheinlichen Zusammenhang entdeckten Forscher von der Universität Barcelona: Bei Menschen, die unter Parodontitis leiden, traten Lungenentzündungen fast zehnmal häufiger auf als bei Menschen mit einem gesunden Zahnhalte-Apparat.

Quelle: Dr. med. dent. Koch, Herne

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben, Dr. Koch Zahnarztpraxis, Herne www.praxis-dr-koch.de,