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Gepostet am 5 Dez 2017

Omega-3-Fettsäuren in der Vorbeugung und Behandlung der Parodontose (Parodontitis)

Aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse belegen, dass Omega-3-Fettsäuren einen ausgeprägten entzündungshemmenden und entzündungsauflösenden Effekt auf das Zahnfleisch haben. Sie wirken somit der Parodontose entgegen. Die Studien belegen, dass die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren mit der Nahrung die Anfälligkeit für eine Parodontose reduzieren und der Gewebezerstörung und den Knochenaufbau des Zahnhalteapparates entgegenwirken. Im Rahmen der Parodontose-Therapie kann es sinnvoll sein, die Fettsäuren zusätzlich durch Nahrungsergänzungsmittel dem Patienten zu...

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Gepostet am 4 Apr 2017

Parodontitis und Psoriasis – gibt es einen Zusammenhang?

Entzündungen am Zahnapparat haben erhebliche Konsequenzen für eine systemische Aktivierung des Immunsystems. Ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Psoriasis ist deshalb wahrscheinlich. Zusammenhang zwischen Parodontitis mit anderen entzündlichen Erkrankungen Der Zusammenhang von Parodontitis mit anderen entzündlichen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wird inzwischen in vielen Studien hergestellt. Zusammenhänge werden u.a. auch bei Atherosklerose und rheumatoider Arthritis gesehen. Auch die Autoimmunkrankheit Psoriasis (Schuppenflechte), bei der sich vermutlich eine überschießende Immunantwort gegen die eigenen Hautzellen richtet, könnte mit Parodontitis zusammenhängen. Wobei die Richtung der Beeinflussung unklar ist: Haben Psoriatiker ein höheres Parodontitisrisiko? Oder kann Parodontitis gar die Psoriasis befördern? So zeigte eine groß angelegte Studie mit über 230.000 Patientendaten (davor über 115.000 Menschen mit chronischer Parodontitis) ein 50 % höheres Risiko für Patienten mit einer chronischen Parodontitis, eine Psoriasis zu entwickeln. Patienten, die sich einer Parodontose-Behandlung unterzogen hatten, wiesen ein deutlich niedrigeres Risiko auf, eine Psoriasis zu entwickeln. Eine aktuelle Studie der US-amerikanischen Mayo Clinic College of Medicine bestätigte den Zusammenhang. Hinweis: Erfahrungen mit anderen Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis) zeigen, dass die adäquate Behandlung...

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Gepostet am 23 Mrz 2017

Wenig Kohlenhydrate, viele Vitamine, Nitrat und Ballaststoffe: gut gegen gingivale Entzündungen

Eine Ernährung, die wenig Kohlenhydrate enthält und reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Vitamin D, Antioxidantien und Ballaststoffen ist, kann Zahnfleischentzündungen reduzieren, berichten Freiburger Wissenschaftler. Würzburger Zahnmediziner dagegen setzen auf nitrathaltigen Salatsaft. Gesunde Ernährung senkt Entzündungsparameter Am Universitätsklinikum Freiburg änderten zehn Probanden für die Dauer von vier Wochen die Ernährung in Richtung einer kohlenhydrat-reduzierten Kost, die reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffen war. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe änderten ihr Ernährungsverhalten nicht. Während die Plaquewerte in beiden Gruppen konstant blieben, sanken die Entzündungswerte. Diese Reduktion war signifikant unterschiedlich im Vergleich zur Kontrollgruppe, die konstante Entzündungswerte zeigte. Salat-Saftextrakt verringert die Gingivitis Am Universitätsklinikum Würzburg wurden 44 parodontal erkrankte Recall-Patienten mit leichter bis mittelschwerer Zahnfleischentzündung rekrutiert. Alle Patienten erhielten eine Zahnreinigung ohne weitere Mundhygieneinstruktionen. Alle Patienten tranken über einen Zeitraum von 14 Tagen dreimal täglich ein Salatsaftgetränk. In der Testgruppe, die ein nitratreiches Getränk erhielt, wurde so die Nitrataufnahme erhöht. Alle Patienten hielten eine strenge nitratarme Diät ein. Während sich die zu Studienbeginn aufgezeichneten Werte der Zahnfleischentzündung der beiden...

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Gepostet am 3 Feb 2017

Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Parodontitis-Patienten

Amerikanisches Forschungsteam untersuchte über 73.000 Frauen BUFFALO – Ein kürzlich im Journal Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention veröffentlichter Artikel weist nun einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und dem Risiko für eine Brustkrebserkrankung nach. Dieses Forschungsergebnis lieferten Wissenschafter der amerikanischen Universität von Buffalo um Jo L. Freudenheim, PhD. Für ihre Studie beobachteten sie 73.737 Frauen, die an der Women’s Health Initiative Observational Study teilnahmen. Alle Frauen befanden sich in der Postmenopause und waren noch nicht an Brustkrebs erkrankt. Mehr als ein Viertel von ihnen (26,1 %) litt aber an Parodontitis. Innerhalb eines Zeitraumes von 6,7 Jahren hatte sich die Lage wie folgt verändert: 2.124 der an Parodontitis erkrankten Frauen waren zusätzlich an Brustkrebs erkrankt. Das Gesamtrisiko für eine Erkrankung lag zu diesem Zeitpunkt bei 14 %. Betrachtet man verschiedene Risikofaktoren, so bedeutete eine Parodontitiserkrankung und gleichzeitiges Rauchen ein 36-%-iges erhöhtes Brustkrebsrisiko. Selbst die Frauen, die nicht rauchen, haben ein 6 %-iges Erkrankungsrisiko. Die exakten Gründe für den Zusammenhang von Parodontitis und dem Auftreten von Brustkrebs sollen in weiterführenden Studien untersucht werden....

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Gepostet am 12 Dez 2016

Magnesium hilft: Nüsse und dunkle Schokolade gegen Zahnverlust

Ein adäquater Magnesiumspiegel und eine entsprechende Balance von Magnesium (Mg) und Kalzium (Ca) können die Parodontose günstig beeinflussen – besonders bei erhöhter Entzündungsbereitschaft. Greifswalder Zahnmediziner empfehlen magnesiumreiche Kost – z.B. Nüsse oder schwarze Schokolade. In einer früheren Studie war ein vermindertes Parodontose-Risiko bei einem adäquaten Magnesiumspiegel im Serum festgestellt worden. In einer Fünf-Jahres-Studie konnte diese Beobachtung bestätigt werden. Der Einfluss des Mg / Ca-Verhältnisses auf den Zahnverlust war abhängig vom Entzündungszustand der Probanden. Bei systemischer Entzündung wurde der Zahnverlust durch ein hohes Mg/ Ca verhindert. Quelle: Meisel, P et al. Magnesium / Calcium-Verhältnis beeinflusst Attachment- und Zahnverlust im Verlauf von fünf Jahren. DG PARO-Jahrestagung 2016,...

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Gepostet am 17 Nov 2016

Alternative Parodontologie-Konzepte: Grüner Tee besser als umstrittenes Triclosan

Die anti-entzündliche, antibakterielle und anti-oxidative Wirkung von grünem Tee ist inzwischen gut bekannt. Eine Zahncreme mit grünem Tee war im Vergleich zu einer herkömmlichen Fluorid-Triclosan-Zahncreme in der Lage, die Zahnfleischentzündung deutlich zu minimieren und entgiftend zu wirken. Indische Wissenschaftler entwickelten eine Zahncreme mit grünem Tee und untersuchten deren Wirkung auf die Parodontose. Die Patienten mit chronischer Parodontitis erhielten eine parodontologische Behandlung (Zahnfleisch-Taschenreinigung und Wurzelglätten). Täglich wurde darüber hinaus mit der Zahncreme mit grünem Tee oder mit einer fluorid- und triclosanhaltigen Zahnpflege geputzt. Die klinischen Parameter (Entzündungszeichen) wurden in beiden Gruppen nachweislich verbessert. Die Entgiftungsfähigkeit stieg aber lediglich bei Probanden der Grün-Tee-Gruppe an. Quelle: ZAHNMEDIZIN REPORT...

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Gepostet am 5 Sep 2016

Prostataleiden – Parodontitis-Behandlung trägt zur Besserung bei

Eine Studie hat nun belegt, dass eine Parodontitis-Erkrankung in Zusammenhang mit Prostata-Leiden bei Männern steht. Wird die Erkrankung behandelt, so verbessern sich auch die Symptome der Prostata-Erkrankung. Die Ärzte untersuchten dazu 27 Männer ab einem Alter von 21 Jahren. Zusätzlich wurden ihnen Fragen zur Erkrankung und ihrer eigenen Wahrnehmung gestellt. 21 Männer hatten keine oder nur eine leichte Entzündung. Insgesamt zeigten 15 Anzeichen einer Entzündung. Alle Männer wurden zusätzlich auf Parodontitis untersucht. Bei allen zeigten sich leichte bis starke Symptome dafür. Sie erhielten dahingehend Behandlungen und zeigten alle in weiteren Untersuchungen nach vier bis sechs Wochen deutliche Verbesserungen ihrer Parodontitis-Symptome. Während ihre Parodontitis behandelt wurde, erhielten sie in der gesamten Zeit jedoch keine Therapie für ihr Prostataleiden. Bei 21 Männern sank der Level von den typischen Entzündungsmarkern (PSA) im Blut. Bei sechs Männern zeigte sich kein Unterschied. Jedoch war bei den Männern, die zuvor die höchsten Entzündungswerte zeigten, die deutlichste Verbesserung nachzuweisen. Nabil Bissada vom Case Western Reserve’s Department of Periodontics in Cleveland / Ohio und gleichzeitig einer der...

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Gepostet am 16 Aug 2016

Wechselwirkungen: Parodontitis-Therapie verbessert auch wichtige Herz-Kreislauf-Parameter

Eine Studie der Universität Würzburg zeigt: Mit einer erfolgreichen Parodontitis-Therapie verbessern sich auch wichtige Herz-Kreislauf-Funktionen. Dr. Yvonne Jockel-Schneider und Kollegen untersuchten die Auswirkungen einer nicht-chirurgischen anti-infektiösen Parodontitis-Therapie auf klinische Marker der Gefäß-Gesundheit: Gefäßsteifigkeit und zentraler Blutdruck. 56 Patienten mit schwerer unbehandelter Parodontitis erhielten zu Studienbeginn eine standardisierte Basisuntersuchung. Diese umfasste parodontale Parameter wie Blutung auf Sondierung, Tiefe der parodontalen Tasche, etc. Die Patienten erhielten eine gründliche Zahnfleischsäuberung, die durch die Einnahme von Antibiotika oder Placebo dreimal täglich über sieben Tage ergänzt wurde. Die mechanische Reinigung wurde im Abstand von drei Monaten wiederholt. Anhand des erfassten, parodontalen Therapie-Erfolgs (Reduktion der Blutung auf Sondierung im Vergleich zum Ausgangswert) wurden die Patienten drei unterschiedlichen Gruppen zugeordnet: In der Gruppe „Erfolgreiche Parodontitis-Therapie“ verbesserte sich die Gefäßsteifigkeit signifikant. Die Gefäße wurden elastischer. In den Gruppen mit unvollständiger bzw. gescheiterter Parodontitis-Therapie hingegen verschlechterten sich die Herz-Kreislauf-Werte. Quelle: Jockel-Schneider Y et al. Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen erfolgreicher Anti-infektiöser Parodontaltherapie und Parametern der Kariovaskulären Gesundheit bei Patienten mit schwerer Parodontitis. 48. Jahrestagung der AfG, Mainz,7.-8. Januar...

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Gepostet am 27 Jul 2016

Parodontitis und Nierenerkrankungen – Neue Studie

Eine Parodontitis kann sich bei Patienten, die an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) leiden, negativ auf die Erkrankung und letztlich auch auf die Sterberate auswirken. Das hat eine Studie ergeben, die im Journal of Clinical Periodontology erschienen ist. Ziel dieser Studie, die an der Universität of Birmingham durchgeführt wurde, war es, zu untersuchen, inwieweit ein Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und der Sterblichkeit  von Patienten besteht, die an einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) der Stufe 3 bis 5 leiden. Methoden Die Survival-Analyse war mit Patienten, die am dritten National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III) in den USA teilnahmen, durchgeführt worden. Das Untersucherteam verknüpfte die Beobachtungen mit den Sterblichkeitsdaten – und zwar mittels der Cox Proportional-Hazards-Regression, einer nach David Cox benannten Regressionsanalyse zur Modellierung von Überlebenszeiten. Wie alle ereigniszeitanalytischen Methoden ist sie ein Verfahren zur Schätzung des Einflusses unabhängiger Variablen auf die Dauer bis zum Eintreten von Ereignissen (“Überlebenszeit”). So wurde der Zusammenhang zwischen einer Parodontitis und der möglicherweise erhöhten Mortalität bei CKD-Probanden ermittelt. Ergebnisse Von den 13.784 Teilnehmern, die an...

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Gepostet am 3 Feb 2016

Parodontitis beschleunigt Tumorwachstum im Mund

Früherkennungstests können helfen, Bakterien zu entlarven, bevor sie Krebs verursachen. Patienten mit Parodontitis tragen ein höheres Risiko für Tumorerkrankungen im Mundraum. Den Zusammenhang zwischen parodontalen Bakterien und dem Wachstum von Krebszellen haben Forscher aus Ohio untersucht. Dabei stellten sie fest, dass die Nebenprodukte der Bakterien Porphyromonas gingivalis und Fusobakterium nucleatum die Tumorbildung anstiften. Die Forscher beschäftigten sich dabei mit dem Kaposi Sarkom, einer Krebserkrankung, die häufig bei AIDS-Patienten im Mundraum auftritt und wahrscheinlich durch Humane Herpesviren (HHV-8) verursacht wird. Bei den meisten Menschen tritt solch eine Erkrankung nicht auf. Deshalb untersuchten sie, welche Parodontitis-Bakterien bei Menschen mit stark ausgeprägten Krankheitssymptomen im Mundraum vorkommen, und diese Art von Karzinom auslösen. Aus Speichelproben dieser Patienten entnahmen sie Nebenprodukte (kurzkettige Fettsäuren) von Porphyromonas gingivalis und Fusobakterium nucleatum. Diese Fettsäuren gaben sie zu Zellen mit ruhenden Kaposi-Herpesviren. Es zeigte sich, dass die Viren sich umgehend vermehrten. Außerdem wurden verschiedene Mechanismen angeregt, durch die das Immunsystem gleichzeitig das Viruswachstum nicht mehr verhindert. Diese Erkenntnisse lassen Rückschlüsse auf die mikrobiellen Bedingungen im Mundraum zu, die...

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