Parodontitis kann Sepsis auslösen

Eine schwere, lang anhaltende und nicht therapierte Parodontitis kann wie andere schwere Infektionen an Zähnen oder im Kieferkochen zu einer Blutvergiftung führen. Das sagte Privatdozent Dr. Christian Wrede, Chef des Interdisziplinären Notfallzentrums Charité Berlin, auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin in Berlin. Daher sei es besonders wichtig, Infektionen im Mundraum ernst zu nehmen und zügig fachgerecht zu therapieren.

Mit derzeit 110.000 Neuerkrankungen pro Jahr sei die Sepsis eine immer häufiger auftretende und in vielen Fällen letal verlaufende Erkrankung. Soweit der Verdacht einer Blutvergiftung besteht, sollte die Blutkultur für die Wahl des Antibiotikums Voraussetzung sein, so Wrede. Während für eine Sepsis vorwiegend Bakterien verantwortlich seien, müsse bei Immunsupprimierten Patienten auch an Viren oder Pilze gedacht werden.

Quelle: zm 100, Nr. 5 A, 01.03.2010

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben, Dr. Koch Zahnarztpraxis, Herne www.praxis-dr-koch.de,