Hormonersatzgabe und Mundgesundheit

An der Universität Greifswald wurden Zusammenhänge von Hormonersatz-Therapie und Mundgesundheit geprüft. Es wurde hinterfragt, warum Frauen parodontologisch gesünder sind als Männer, aber über weniger Zähne als diese verfügen.

Prof. Dr. Thomas Kocher hierzu: „Einerseits wurde die alte Volksweisheit bestätigt, dass im Schnitt jedes Kind die Mutter einen Zahn kostet – bei bildungsferneren Frauen war dieser Zusammenhang größer als bei höher gebildeten. Andererseits fanden wir erstaunlich deutliche Ergebnisse für unsere Hypothese, dass bei den über 50-jährigen Frauen Hormonersatztherapie eine deutliche Rolle spielen könnte. Wir sehen, dass die Anzahl der natürlichen Zähne in dieser Altersgruppe bei Frauen mit Hormonersatztherapie signifikant über derjenigen der Männer und diese noch über derjenigen der Frauen ohne Östrogensubstitution lag.“

Ein Zusammenhang zwischen Osteoporose ist nicht ausgeschlossen, wurde aber nicht dezidiert untersucht. Die Konsequenz für die Zahnmedizin: Wenn immer weniger Frauen in der Menopause Hormone erhalten, steigt das Risiko für Zahnverlust.

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben, Dr. Koch Zahnarztpraxis, Herne www.praxis-dr-koch.de,