Ist eine Plasma-Behandlung bei einer Parodontose sinnvoll?

Die Plasma-Therapie ist eine gezielte Therapie gegen Parodontitis. Medizinisches, hochwirksames Plasma (medizinischer Sauerstoff) wirkt direkt am Krankheitsherd. Es eliminiert in der Tiefe der Zahnfleischtaschen auf biologische Weise die Parodontitis-Keime. Dies ist möglich, da die Parodontitis-Keime anaerob sind, das heißt, dass ihr Stoffwechsel durch Sauerstoff gehemmt wird und sie sogar in sauerstoffhaltiger Umgebung absterben. Die Behandlung ist schmerzfrei und schnell.

Durch die gezielte Plasmabehandlung kann auf die Gabe von Antibiotika meist verzichtet werden.
Der Patient erfährt bereits häufig nach der ersten Plasmabehandlung eine deutliche Linderung seiner Beschwerden.
Obwohl die unterstützende Wirksamkeit von Plasma und seiner präventive Wirkung inzwischen bewiesen ist, müssen Kassenpatienten die Behandlung privat zahlen.

Die Zusatzleistung einer Plasmabehandlung kostet je nach Aufwand und Schwierigkeitsgrad zwischen 10,- und 25,- Euro pro zu behandelndem Zahn. Bei privaten Versicherungen kann die Plasmabehandlung als Analogposition abgerechnet werden, eine Erstattung der Kosten ist möglich aber nicht gewährleistet.

Viele Menschen sind bereits resistent gegen Antibiotika oder reagieren häufig mit Allergien auf Antibiotikagaben. Gerade bei Patienten, die auf Antibiotika verzichten wollen oder müssen, empfiehlt sich die Plasmabehandlung. Selbst schwere Parodontitisinfektionen können so zielgerichtet antiinfektiös therapiert werden. Das entzündete Zahnbett heilt nachweislich unter regelmäßiger, antiinfektiöser Plasmatherapie, gegebenenfalls mit einer ergänzenden, heilenden Laserlicht-Therapie gekoppelt, leichter und schneller.

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Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Ganzheitliche ZahnMedizin, Cranio- faziale- Orthopädie, Umwelt-ZahnMedizin und Parodontologie, Dr. Koch & Partner, Herne www.praxis-dr-koch.de, Jameda Profil