Risiko Bisphosphonate: Konsequenzen für den Zahnarztbesuch

Bisphosphonate sind eine der wichtigsten Stoffgruppen zur Behandlung von Osteoporose und Knochenerkrankungen. Als eine der Nebenwirkungen ist die Entzündung des Kieferknochens bekannt. Diese Kiefer-Knochenentzündung ist in der Regel schmerzfrei und tritt erst in Erscheinung, wenn sich das darüber liegende Zahnfleisch entzündet.

Das Risiko einer Knochenentzündung hängt entscheidend von der zu Grunde liegenden Erkrankung, vom verabreichten Wirkstoff, der Art der Einnahme (Tabletten oder Infusionen), sowie weiteren begleitenden Medikamenten ab. Dementsprechend kann und muss für jeden Patienten ein individuelles Risikoprofil erstellt werden. Die Empfehlung der deutschen Parodontose Hilfe e.V. (Dr. Wolfgang H. Koch): „Für jeden einzelnen Patienten sollte eine individuelle Behandlungsstrategie erstellt werden.“

Die Entzündung ist der entscheidende Faktor, durch die im Rahmen einer Parodontose eine Kieferentzündung ausgelöst werden kann. Parodontosepatienten sollten unbedingt vor einer Bishosphonatbehandlung therapiert werden, wobei Prophylaxe und Prävention bei diesem Krankheitsbild eindeutig im Vordergrund stehen.

Quelle: Dr. Wolfgang H. Koch

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben, Dr. Koch Zahnarztpraxis, Herne www.praxis-dr-koch.de,