Ursachen der Parodontose: nicht mangelnde Mundhygiene sondern fehlgelenkte Immunabwehr

Eine effektive, häusliche Zahnpflege ist eine allgemein akzeptierte Vorbedingung für die Therapie und die Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen. Daten neuerer Studien stellen mittlerweile die Gültigkeit der Bedeutung der Mundhygiene in Frage. Im Gegensatz zu bisherigen Vorstellungen ist nicht mangelhafte Mundhygiene sondern eine Fehl- bzw. Überreaktion des Immunsystem des Mundes die treibende Kraft für die Entwicklung einer Parodontose. Der Verlauf und der Schweregrad der Zahnfleischentzündung werden also von der Immunkraft des Organismus bestimmt. Hinzu kommen angeborene und erworbene Risikofaktoren – beispielsweise das Rauchen, die Osteoporose und der Diabetes mellitus.

Da die Immunabwehr eine entscheidende Rolle für die Entstehung der Parodontose spielt, empfehlen die Forscher den Zahnärzten Immunstörungen zu diagnostizieren. Viele Zahnärzte haben diese Immundiagnostik bereits in ihrem Praxiskonzept berücksichtigt.

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
 

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben, Dr. Koch Zahnarztpraxis, Herne www.praxis-dr-koch.de,